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Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

glimmstaengelken - 2006-07-11 13:55:26 Uhr

Kann man wegen eines tattoos am unterarm gekündigt werden? es geht um die deutsche post und einen baldigen azubi, der sich heute gerne am unterarm einen kleinen stern stechen lassen möchte. helft mir ;)


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

Escapade_ - 2006-07-11 13:59:25 Uhr

kanste da nich deinen zukünftigen vorgesetzten einfach nach fragen? besser, als wenn man jetzt hier anfängt zu mutmaßen, wie es sein müsste, während es dann in wirklichkeit ganz anders gehandhabt wird.


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

flattermaus666 - 2006-07-11 14:01:42 Uhr

mmh, ich denke das kommt immer auf den job und den arbeitgeber drauf an! kenne viele (mich eingeschlossen), die im büro - inkl. kundenkontakt - arbeiten und unterarmtattoos haben! außerdem bei der bahn - auch kundenkontakt - ...einige meiner bekannten tragen deshalb immer langärmlige hemden und da weiss auch kein kollege von den tats... meine schwester hat das komplette rechts beim geinkt und arbeitet in der forschungsabteilung der uni.... da sagt keiner was! am sichersten ist es immer, voeher zu fragen ODER gar nichts zu sagen und es zu verstecken! bei meiner mama steht sogar im arbeitsvertrag, dass sie weder piercings noch tats tragen darf, die man sieht... was steht in eurem arbeitsvertrag?! liebe grüße...


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

glimmstaengelken - 2006-07-11 14:02:28 Uhr

ich dachte, dass damit einer überhaupt erfahrung hat wäre dann auch mal eine allgemeine frage was für erfahrungen habt ihr mit euren tattoos gemacht


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

Ryu82 - 2006-07-11 14:02:35 Uhr

die frage ist kundenkontakt ja oder nein... wenn er nur im verteilerzentrum arbeitet und nie nen kundenkontakt hat würd ich das net so eng sehen...wenn es allerdings in ner filliale ist mit kundenkontakt würd ich darauf eher verzichten...zumindest aus meiner persönlichen sicht...am besten personalleiter fragen...oder man kann es verdecken und tut das auch...dann ist es auch kein problem...nur im hochsommer im longsleeve rumzulatschen ist halt au blöd...


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

steereo - 2006-07-11 14:03:25 Uhr

der vetrag ist schon unterschrieben? dann solltest du nichts zu befürchten haben. kommt aber auch immer auf den jeweiligen chef an, wie der damit umgeht. aber ein direkter kündigungsgrund ist das nicht, soweit ich weiß. für meinen chef gehören zwar tatoos auch in schublade 'soziale randgruppen', trotzdem geht er tolerant damit um und sieht in mir in erster linie einen guten mitarbeiter :D


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

steereo - 2006-07-11 14:08:44 Uhr

"oder man kann es verdecken und tut das auch...dann ist es auch kein problem...nur im hochsommer im longsleeve rumzulatschen ist halt au blöd..." und wenn das auto dann auch keine klimaanlage hat, biste doppelt gearscht. so what, wer schön sein will, nech ... ;)


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

melanom - 2006-07-11 14:09:26 Uhr

ein guter freund von mir arbeitet bei einer großen auto-auspuff-firma mit lustigen fernsehwerbespots ;-). der ist in seinem job so gut, dass er trotz zugehackten unterarmen es bis zum regionalleiter mit 17filialen geschaft hat. aber es kommt auch immer drauf an, wie man sich verkauft. bist du gut und selbstbewußt stellen sichtbare tattoos weniger ein problem da, als wenn du nur mittelmäßig leistest und dich angreifbar gibst. aber trotz allem wirst du es mit tätowierten unterarmen immer ein wenig schwerer haben als ohne. bei menschen mit denen du es zu tun hast gehen automatisch schubladen auf...


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

Ryu82 - 2006-07-11 14:17:19 Uhr

so geil bin ich aufn tat dann au net, dass ich freiwillig zum schwitzkasten werde, nur weil ich es net zeigen darf...ausserdem will ich wegen nem tat net meinen job aufs spiel setzen...geschweige denn meine späteren berufsaussichten. dass ist mir all die "schönheit" net wert. tats sind nunmal net so angesehen wie brustop's und fettabsaugen...


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

TribalGirl - 2006-07-11 14:40:09 Uhr

wenn er das tat unbedingt haben will,dann muss er damit rechnen,das er eventuell immer was langärmliges tragen muss!


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

Einzelstueck - 2006-07-11 14:50:24 Uhr

denke ich auch... auch mit kondenkontakt kommt es schon sehr auf die jeweilige branche an. bei der post am schalter hast du es mit so ziemlich allen sozialen schichten, menschen jeglichen alters und allen möglichen einstellungen zu tun. dass bunte unterarme da nicht besonders gut ankommen, dürfte klar sein. zumindest bei einem gewissen (alters?)-teil nicht, aber das ist dann leider schon ein k.o.-kriterium. zu einem auto-tuner kommen leute, die ihr auto pimpen wollen, da werden mitarbeiter mit gepimpten körpern sicher eher akzeptiert, in manchen kreisen (US-cars) ist das vielleicht sogar schon wieder positive werbung. was dich, glimmstaengelken, angeht, dazu wurde ja schon viel gesagt, mehr möglichkeiten hast du nicht: frag deinen vorgesetzten, ist er nicht einverstanden, musst du prioritäten setzen. aufs tattoo verzichten oder immer langärmlig rumlaufen (solltest du dir sehr gut überlegen...) oder ein anderer job. oder warte einfach noch ein paar jahre, bis du die ausbildung durch hast. danach hast du auch wieder andere möglichkeiten.


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

anni86 - 2006-07-11 15:22:36 Uhr

Wenn es im Arbeitsvertrag steht, dass sowas verboten ist, denke ich ja. Ansonsten nicht wirklich..falls sich wer dran stört wird dir einer sagen, dass es eher angebracht ist langärmlig zu tragen. Ich hatte bisher zB noch keine Probleme, obwohl ich viel Kundenkontakt habe..kommt halt immer auf den Chef an.


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

Ryu82 - 2006-07-11 15:26:07 Uhr

ich denke dass es nicht nur auf den chef ankommt, sondern auch auf die kunden...viele kunden lassen sich dass nicht anmerken, aber sagen es hinterher dem chef und der steht dann wiederum in der pflicht...sagt er sich scheiß auf den kunden oder sagt er bei dem kunden darauf zu achten sich bedeckt zu halten...es gibt eben immer zwei seiten der medaille...und wenn man nicht weiß auf welche seite es geht, sollte man vorerst die taktik des verdeckens oder bleibenlassens wählen...


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

bokla - 2006-07-11 15:32:32 Uhr

ich denk dasses reichlich spät ist, sich darüber heute Gedanken zu machen, wenn du heute dein Sternchen bekommen sollst. Kann dir jetzt nur von mir sagen, das mein Sternchen keinen Ärger gebracht hat...ich war aber auch z. B. aus der Probezeit raus und arbeite nich im Kundenkontakt. Der einzige der dir wirklich was dazu sagen...CHEFFE


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

User_nicht_mehr_Mitglied - 2006-07-11 16:00:58 Uhr

Bin bei der Sparkasse und da ist es verboten sichtbare Tattoos zu tragen. Und Post ist irgendwie ja auch ne Bank.


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

K1NK - 2006-07-11 17:20:12 Uhr

In Zeiten wie diesen, wo es kaum Arbeit/Ausbildungsstellen gibt, sollte es wohl keine Frage sein ob Tattoo oder nicht. Im Zweifelsfall immer für den JOB entscheiden:) Was ist wohl wichtiger zum Überleben?


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

melanom - 2006-07-11 17:33:37 Uhr

also nur noch tätowieren lassen wenn der arbeitsmarkt entspannt ist....also nie. ;-)


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

zorunkel - 2006-07-11 17:37:51 Uhr

oder eben ne T-Shirt-Grenze einhalten..


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

SexyPunk - 2006-07-11 17:44:48 Uhr

Sehe ich auch so. Bin auch am Anfang bei jedem Job erstmal etwas bedeckter rumgelaufen, bis die Vorgesetzen meine Kompetenz erkannt hatten (Spaß)... Irgendwann lässt man dann halt zufällig was "blitzen" und mein aktueller Chef fand das Ganze eher spaßig als anstößig. Wenn ich dann ma´ Termine bei wichtigen Kunden habe, muss ich ja nicht UNBEDINGT meine ganzen Tattoos freilegen, wobei ich ehrlich gesagt bis jetzt nur positive Resonanz erhalten habe. Aber vorher abklären is denk´ ich immer besser.


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

Hotze2002 - 2006-07-11 17:47:14 Uhr

oder, wie bereits erwähnt, die Prioritäten setzen. Wenn die Tats es jemandem wert sind langärmelige Kleidung in bestimmten Situationen im Sommer trage, dann sollte er es tun. Aber bedenke: Es kann wirklich warm werden!! Und je nach Job trägt man eh langärmelige Hemden und Jacken.


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

LoboLoco - 2006-07-11 19:14:24 Uhr

Also bei mir an der Schule (bin angehender Lehrer) weiss keiner was von meinen bisher existierenden Tattoos. Ich halte sie auch immer bedeckt. Ein paar Schüler werden sie sicher auf den WM-Festen gesehen haben aber ist ja halb so wild. :) Auch wenn ich mir noch ein neues Tattoo mache werd ich darauf achten, dass ich es in der Schule immer abdecken. Wer davon nichts weiss den kanns auch nicht stören. Unterarm ist deshalb ne Stelle mit der ich vorsichtig bin, obwohl am Handgelenk mich eigentlich reizen würde. Das Leben ist kein Wunschkonzert, man muss manchmal Kompromisse eingehen. An deiner Stelle würde ich einfach mal nachfragen, fürs Fragen kann man nicht rausgeschmissen werden. Wenn der Chef was dagegen hat musst du dir halt ne Stelle aussuchen, die immer mit Kleidung abgedeckt ist.


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

boehseronkel82 - 2006-07-11 20:15:23 Uhr

Es ist kein kündigungs grund ansonsten müßte auch jeder Faru gekündigt werden die sich brustinplantate machen läßt Modify wenn nicht im Vertrag steht ist es kein kündigungs grund.


Probezeit

symbiote - 2006-07-11 20:34:33 Uhr

an deiner stelle würde ich mit dem tattoo bis zum ende der probezeit warten, sind in der regel nur 3 monate, danach kann dir keiner mehr was ;-) oder hast du es jetzt schon?


Re: Probezeit

BabyBoundin - 2006-07-11 20:56:06 Uhr

falsch, in der ausbildung ist die probezeit seit 2005 auf 4 monate raufgesetzt worden...aber ich würde meinen chef einfach mal fragen, hab ich bei meinem Nasenstecker auch gemacht, und er hatte nichts dagegen....solange ich keinen Ring rein mache oder "wie ne kuh mitm ring durch die nasenspitze" rumlaufe, naja und meine Tattoos kennt er soweit nicht, wenn ich im Sommer ne kurze hose anzieh sieht man mein tattoo am knöchel zwar,aber bisher is es noch niemandem wirklich aufgefallen...und wenns stören würde hätte schon jemand was gesagt.


Re: Probezeit

Lissy278 - 2006-07-11 21:41:58 Uhr

auch falsch!!! die probezeit wird vom Ausbildungsbetrieb im Vertrag festgelegt. ich fang im August ne lehre an und die probezeit beträgt 3 Monate. manchmal kann es auch sein dass sie kürzer ist. je nach betrieb. ich würde auf jeden fall warten, denn in der zeit kann dir ohne angabe von gründen gekündigt werden. einfach so. Ein Gespräch mit dem Chef wäre aber so oder so ratsam. hab ich auch noch vor mir. liebe grüße, lizzy


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

bloody-destruction - 2006-07-11 21:45:53 Uhr

soweit ich weiß kann ich mich da nur anschliessen, dass es kein kündigungsgrund ist. ich hab da sogar die erfahrung gemacht, dass mein chef mein tattoo ziemlich cool findet :D aber das ist wohl auch eher ein sonderfall... vllt solltest du dort aber vorher mal nachfragen, bevor du dir das stechen lässt. besser ist das wohl.


Re: Probezeit

BabyBoundin - 2006-07-11 21:50:52 Uhr

na nich ganz falsch, die probezeit beträgt mindestens 4 Wochen und maximal 4 monate,so is das korrekt


Re: Probezeit

K1NK - 2006-07-11 22:26:22 Uhr

@melanom Es geht nicht um Tattoos überhaupt sondern um sichtbare Stellen. Gibt genug die noch keine Ausbildung haben aber ein Tattoo am Hals oder an der Hand. Ob die dann noch was finden ist eher fraglich.


Re: Probezeit

melanom - 2006-07-11 22:29:44 Uhr

ich weiß. sehe ich genau so. grade dieses "moderne" ( bitte jetzt nicht wieder alle ausrasten ) sich "mal eben" was auf den unterarm klatschen....sternchen, bandarole am handgelenk...etc...hat es früher nicht gegeben. also das erste unterarmtattoo war für mich eine schwerere antscheidung als tätowieren überhaupt.


Re: Probezeit

cassandra - 2006-07-11 22:39:55 Uhr

Vorab: klar kann das passieren! In der Probezeit kann ohne Angabe von Gründen gekündigt werden! Wie lang die Probezeit ist, ist dem vertrag zu entnehmen, die kann auch 6 Monate dauern, das ist unterschiedlich. Aber ich als Vorgesetzter käme mir verarscht vor, wenn ich nen Azubi mit Kundenkontakt hätte, der dann plötzlich mit sowas auftaucht! das kann an ja auch vorher absprechen, oder? Hat er keinen Kundenkontakt ist es relatuiv egal.


Re: Probezeit

robbsi78 - 2006-07-11 22:47:47 Uhr

Also mein neuer Arbeitgeber war zwar nicht begeistert aber er hat au nix gegen gesagt.. Was zählt ist die leistung und wie gut du auftretten tust. habe non stop mit kunden zu tun und da sind alle schichten vertreten. manchmal muss ich zwar langarm hemd tragen (aber ganz selten) und das dann nur weil der jeweilige kunde es dann wünscht. Schliesse mich wie öfter gern ma melanom an :o) lebe dein leben und das ohne rücksicht


Re: Probezeit

robbsi78 - 2006-07-11 22:50:00 Uhr

Und so nebenbei... Sehr guter bekannter von mir ist Rechtsanwalt und völlig zugehackt ;ö) ein weiterer fillialleiter einer bank und au komplett zu... klar je nach dem hat er ein jacket drüber aber im grossen und ganzen juckt es keinen. im gegenteil... viele sind interessiert


Re: Probezeit

anni86 - 2006-07-11 23:44:07 Uhr

Wer als Rechtsanwalt einen guten Ruf hat kann sich ja auch zuhacken lassen. Nur wer sich zB gerade selbständig gemacht hat wird wahrscheinlich nicht soo schnell Kundschaft finden, weil viele abgeschreckt sind und dann doch lieber woanders hingehen. @melanom: ich weiß nicht, wann du dir was am Unterarm hast stechen lassen, aber vor 20 Jahren (nur als Beispiel) waren Tattoos denk ich noch längst nicht so gesellschaftsfähig wie heute, von daher war da die Entscheidung viel schwieriger. Und diejenigen, die sich den Hals/die Hände stechen lassen und gerade 18 geworden sind, sind irgendwo auch selbst Schuld, wenn sie dann keine Arbeit finden.. Kann ja ganz gut aussehen, aber man kann sich auch sehr viel durch sowas verbauen (noch dazu können sich eh nur die allerwenigsten Tattoos an solchen Stellen erlauben).


Re: Probezeit

LoboLoco - 2006-07-11 23:48:40 Uhr

Seh ich genauso wie du. Jeder muss selbst wisse nwas er wo haben will und was die Konsequenzen sein können. Ich bin auch grade Anfänger und stell mein Glück nicht auf die Probe. Bisher hat sich keiner über Augenbrauenpiercing und Ohrringe beschwert, darum stell ich meine Tattoos an der Schule aber nicht zur Schau. Wenn ich gut bin kann ich das in 10 Jahren immer noch. Solange achte ich drauf was auch immer neu dazu kommt im Verborgenen halten zu können. Im Sommer und privat kann mans ja trotzdem sehen. Naja meinen Eltern zeig ichs dann auch nicht, die Diskussionen brauch ich nicht :)


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

Martyn - 2006-07-12 03:40:41 Uhr

Glaub nicht das es Arbeitsverträge mit so nem Vermerk gibt, ausserdem wäre das imho eh sittenwiedrig.


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

Martyn - 2006-07-12 03:44:34 Uhr

Klar gibt es im Kundenkontakt auch Kunden die sowas nicht mögen, aber man kann von diesen Kunden auch erwarten das sie über ein gewisses Mass an Toleranz verfügen, denn sonst könnte man ja garnichts mehr machen. Trifft jetzt nicht nur auf Tattoos und Piercings zu, es gibt vielleicht auch Kunden die überzeugte Nike-Fans sind und sich an nem Puma T-Shirt stören. Zu einem gewissen Grad muss man sein eigenes Leben leben und nicht nur nach den anderen ausrichten.


Re: Probezeit

Martyn - 2006-07-12 03:48:06 Uhr

Also wenn ich Chef wäre würde ich nicht wollen das mich die Angestellten fragen ob sie sich ein bestimmtes Tattoo stechen lassen dürfen oder nicht, das würde ich als stark negative betrachten, wenn es mal um die Besetzung von Führungsstellen gibt. Denn wie soll jemand der nichtmal eine persönliche Entscheidung allein treffen kann/will später mal unternehmensrelevante Entscheidungen treffen können?


Re: Probezeit

masta_ace - 2006-07-12 09:07:55 Uhr

Mmmh... naja... bin ich ja mal vollkommen anderer Meinung... Wenn ein Angestellter zum Chef geht und immer fragt, ob er auf's Klo darf oder ähnliches... dann zeugt das davon, das derjenige sich nix traut etc... Nenn mir mal einen Chef, der nen Angestellten hat, welcher nach 1 Woche Urlaub plötzlich mit nem zugehackten Unterarm auf Arbeit aufkreuzt und der Chef sich denkt "Oh ja... der Maier... hat sich einfach tattoowieren lassen! Der hat Charakterstärke etc...!" Bullshit... wirste Keinen finden! Als Chef will man IMMER das letzte Wort haben bzw. überall mitreden und da wird sich wohl kein Chef freuen, wenn er mit sowas überrumpelt wird!!! Also ich geh jetz mal von offensichtlich tattoowierten Stellen aus! Wenn's am Rücken wäre oder Brust/Bauch würd ich auch nich fragen, aber an Armen oder so auf jedenfall... Sowas zeigt dem Chef doch meiner Meinung nach, das der Angestellte sich'n Kopf macht und überlegt handelt und nich überstürzt! Und vorallem, das er Rücksicht übt... was, wenn man in nem Team arbeitet, glaub Voraussetzung is.... "Denn wie soll jemand der nichtmal eine persönliche Entscheidung allein treffen kann/will später mal unternehmensrelevante Entscheidungen treffen können?" Nehmen wir mal an, ein Chef denkt so.... Wenn man bspw. später im Vorstand is, oder 2. Geschäftsfüher or whatever... Was glaubst du, würde dein "Chef" dann denken, wenn du einfach über seinen Kopf hinweg etwas entscheidest und Keinen nach seiner Zustimmung fragst bzw., wie sie das finden!? Glaubste etwa, dann denken se sich immer noch "Oh... der Maier... das is'n Teufelskerl... etc..."!? Wohl kaum.... Was nicht sichtbare Tattoos angeht brauch man nicht fragen meiner Meinung nach... Bei sichtbaren wäre es meiner Meinung nach aber auf alle Fälle ratsam, das vorher zu klären!!! Wenn man sich's leisten kann heutzutage arbeitslos zu sein, dann bitte... aber ich bezweifel mal, dass das auf Jemanden zutrifft... ;)


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

meowcat - 2006-07-12 09:24:45 Uhr

also ich habe vorher gar nicht gefragt und hab mich einfach piercen und tätowieren lassen...die sagen da auch nicht wirklich was zu...aber da es mich natürlich interessiert bin ich mal zu unserem Betriebsrat und habe da nachgefragt...also bei mir auf der Arbeit ist das definitiv kein Kündigungsgrund! So lange ich meine Arbeit mache und diese auch gut mache, sowie pünktlich bin. Also mach ich auch weiter. Schwierig ist das ja wie schon gesagt in der Probezeit...und wenn ein Chef das absolut nicht mag, dann finden die ja auch immer Wege und Mittel einen rauszuwerfen, auch wenn die es eigentlich nicht dürfen.


Re: Probezeit

Ryu82 - 2006-07-12 09:26:46 Uhr

so sehe ich das auch...erstmal alles bedeckt halten...hab mir au lang überlegt mir die wade inken zu lassen, aber nachdem es sowieso zum guten ton gehört als kaufmann mit ner langen hose rumzulaufen hab ich da kein problem mehr drin gesehen...und privat ist was anderes...selbst mich der chef dann sehen würde kann er nix machen, da ich im geschäft immer korrekt gekleidet bin und keiner was davon sieht...so lange ich im dienste der firma bin ist alles verdeckt... würd mich da auch nie auf was einlassen...mir ist ein job wichtiger als jedes noch so schöne tattoo...ich kann mich auch noch zuhacken lassen, wenn ich in rente bin *gggg*


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

fiola - 2006-07-12 12:34:17 Uhr

ich hatte mal nen job in dem ich eine sogenannte "Vorbildfunktion" hatte und da gab es echt probleme. es wahren zwar nicht die kids selber mit denen ich zu tun hatte, aber deren elten und der vorstand des vereins. die kündigung gab es zwar nicht, aber das arbeitsleben wurde echt zur hölle. wahr echt ne schwere zeit. keinem .


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

Tallulah - 2006-07-12 12:44:19 Uhr

die probezeit kann maximal bis zu 6 monate dauern und in dieser zeit brauch sich dein chef nicht zu rechtferitgen falls er dich kündigt. meine tattoos waren bereits bei meinem vorstellungsgespräch zu sehen, also gabs da dann als ich genommen wurde sowieso keine bedenken. (öffentlicher dienst) allerdings fing ein freund von mir bei der telekom an und arbeitete für einige monate in einem t-punkt. wegen seinem augenbrauenpiercing wollte sich ein älterer herr nicht von ihm bedienen lassen, seitdem musste er es dann rauß nehmen. das war dann eben mal scheiße gelaufen.


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

LoboLoco - 2006-07-12 13:15:51 Uhr

Ich überlege auch zumindest am Elternsprechtag man das Metall im Gesicht zu entfernen. Die Schulleitung hat keine Probleme mit mir aber es gibt ja immer Eltern die meinen einen auf dicke Hose machen zu müssen. Dem Ärger gehe ich dann lieber ausm Weg. Meine Tattoos sieht man ja eh nicht.


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

Romana - 2006-07-12 14:48:24 Uhr

klar ist der job wichtig und ich denke wir alle brauchen einen... mich haben sie voll gelinkt in meiner jetzigen position. ich hatte ihnen beim einstellungsgespräch schon gesagt dass ich geinkt und gepierct bin und nicht willens, irgendwas davon zu entfernen. ich hatte zwar nicht so viel wie jetzt, aber schon mal genug. sie sagten mir damals, das sei ok und ich könne die tats auch zeigen. dann nach einem halben jahr sind sie mir plötzlich mit kleiderordnung gekommen. also wenn möglich nix, wo man die tats sieht, dh keine dreiviertel-hosen, röcke, shirts mit trägern bla bla bla. ich könnts verstehen wär ich mit lauter totenschädeln oder so zugehackt, so ist es aber nicht. ich frag vorher sicherlich nicht nach, ob ich mir was machen lassen darf oder nicht. das wär ja noch schöner. find ich zumindest. meine einstellung mag krass sein für manche, aber ich empfinde das nun mal so. ich zieh mich ohnehin seriös an und lauf net rum wie ein penner, da kann das bissl metall auch kein problem sein. ich wundere mich immer wieder, wie viele arbeitgeber dermaßen spießig sind..........


Re: Probezeit

Martyn - 2006-07-12 16:03:30 Uhr

Im Prizip ist es ja so das ein Tattoo einen Chef sowiso nichts angeht, und wenn man sonst seriös angezogen ist, dann stört ein Tattoo auch nicht, und welchen Style ein Bewerber ansonsten hat kann man eigenlich egal ob Tattoos sichtbar sind oder nicht beurteilen.


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

melanom - 2006-07-12 19:46:34 Uhr

meine exfrau ist grundschullehrerin. den nasenring hat sie als kompromiss durch nen stecker ersetzt. aber mehr ist sie nicht bereit nachzugeben, obwohl über die direktorin "ältere" mitglieder des kollegiums um rausnahme gebeten haben. mit den eltern gibt es keine probleme, obwohl sie ein lila/rosa/graues tattoo auf dem handweb hat. bei dem tat sähe es bestimmt anders aus, wenn es typisch grünstichig wäre. aber so, ohne schwarze outlines fällt es für den "normal-bürger" nicht in das stereotyp "tattoo=assi"...meistens sind die einzigen reaktionen "ach...ist das echt ne tätowierung?"


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

JasoN_Oi - 2006-07-13 08:22:43 Uhr

hi, eigentlich kein grund, dennoch wenns der chef nicht haben will da du mit kunden zu tun hast und es ja "böse" aussieht könnte es n problem werden. klär es doch einfach mal mit ihm persönlich oder machs aufn oberarm das du es immer verdecken kannst. greets


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

stagemonster - 2006-07-13 09:54:32 Uhr

also mein chef kennt meine tattoos. ok sie sind nicht auf den unterarmen. das hatte ich aber vor und habe ihn gefragt. dagegen hat er nichts, aber da ich mit kunden zu tun habe, würde er es schon lieber sehen, das ich diese dann verdecken würde. aber noch ist ja nichts drauf und von daher gehts auch so. ich würde mit dem chef in ruhe darüber reden, vielleicht klappt es ja :)


Re: Tattoo am arm ein kündigungsgrund?

Tropentoni - 2006-07-14 12:04:16 Uhr

Romana. Ob Deine Meinung die Leute nun krass finden oder nicht ist doch eigentlich auch egal. Jeder weist einer anderen Sache, eben ne höhere Priorität zu. Ich habe hier ja eben auch die Meinung (Ryu82 war das glaub ich) gelesen, das ihm die Tats eben nicht so wichtig wie der Job sind. Mir persönlich geht es eben genau andersrum. Meine Tats sind inzwischen ein Teil von mir (2 Fullsleeves und ich fang grad erst an ;-) ) und ich will sie auch nicht mehr missen. Dabei is mir auch völlig Wurscht, ob ich mir noch weitere Aufstiegschancen verbaut habe. Um so weiter mann aufsteigt, um so mehr Geld hat mann zwar aber der tägliche Feierabend, steigt parallel zu der Knete. Mehr Knete um so mehr ackerste. Zumindest im Normalfall. Also ich find die Alternative mit meiner Knete klarzukommen und nen Job zu haben wo es keinen interessiert ob ich vollgehackt bin und monatlich noch was übrig zu haben (obwohl ich mir noch 2-3 Kleinigkleiten gegönnt habe) reizvoller, als in einer leitenden Position womöglich nen 12 Stunden Tag zu haben, Knete wie Hanne aber kein Familienleben, keine Tattoos und kaum Zeit für Hobbys. Da bleib ich lieber, als zugehackter Prolet, in einer weniger wichtigen Position und nach dem Feierabend betrete ich ne andere Welt. Kohle beruhigt zwar ungemein is aber lange nicht Alles. Gruss Tropentoni





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