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Legalität von BodymodsMilhouse - 2006-03-22 11:44:41 Uhr
Mich würde mal interessieren ob es eigentlich in Deutschland (Oder Österreich und der Schweiz) legal ist, als nicht-Arzt Implantate, Cuttings, Zungenspaltungen, Subincisions, Ear Pointings, Brandings zu machen. Hat jemand da drüber Informationen, am liebsten mit Quelle? Bitte keine "ich hab mal gehört dass..."-Beiträge ;)
Re: Legalität von Bodymodsnecronomicon24 - 2006-03-22 11:45:51 Uhr
ich schätz mal schon sonst würde es ja keiner machen, oder? da gibts sicher auch schulungen und so dafür. sonst würden sich ja alle strafbar machen.
Re: Legalität von Bodymodswildcat-ts - 2006-03-22 11:48:31 Uhr
in österreich darfst du solche eingriffe als nichtmediziner nicht ausführen, du machst dich damit der ausübung einer ärztlichen tätigkeit ohne befähigungsnachweis strafbar.
Re: Legalität von Bodymodseastbayhardcore - 2006-03-22 11:52:16 Uhr
und in deutschland darfs wieder mal jeder oder was?
Re: Legalität von Bodymodsfiretattoo - 2006-03-22 11:54:08 Uhr
Ich denke auch, dass es in Deutschalnd am Rande der Legalität ist... Sei es, dass es um die reine Körperverletzung geht (gilt ja auch schon bei Piercings und Tattoos), obwohl man der sogar schriftlich einwilligen muss, oder bis hin zur Ausübung fachfremder Tätigkeiten (also medizinische Eingriffe).
Ob das allerdings tatsächlich eigentlich verboten ist oder nur toleriert wird, weiß ich nicht...
Nur eins ist sicher: Wo kein Kläger da kein Richter...
Gruß Thorsten
Re: Legalität von Bodymodsnecronomicon24 - 2006-03-22 11:57:02 Uhr
ich hätts eh ned gemacht- wenn ich mal sowas vor hab fahr ich sowieso zu dir! lg
Re: Legalität von Bodymodsbibo_hh - 2006-03-22 12:14:10 Uhr
wildcat-ts schrieb:
>
> in österreich darfst du solche eingriffe als nichtmediziner
> nicht ausführen, du machst dich damit der ausübung einer
> ärztlichen tätigkeit ohne befähigungsnachweis strafbar.
ahhh...jetzt wissen wir also auch warum du hier bist.
aber interssant zu wissen
Re: Legalität von Bodymodssportytorsten - 2006-03-22 12:14:14 Uhr
du mußt kein arzt sein, welcher piercer, cutter oder brander ist schon arzt?
du bist aber in jedem falle laut strafgesetzbuch körperverletzter, daher die einwilligung durch den kunden in schriftlicher form.
rein theoretisch kannst du morgen eine ich-ag gründen und cuttings anbieten, wobei du allein schon für deine kunden nachweisen solltest, das du dies in seminaren oder kursen erlernt hast (von deinem job-agent mal ganz zu schweigen)...eine krankenberufliche grundausbildung wirkt auf viele schon wunder (krankenpfleger, krankenschwester)....wobei dies nichts mit der qualität der arbeiten zu tun hat, sondern lediglich besagt, daß du dich einigermaßen mit wundheilung und ähnlichem auskennen solltest....mir sind trotzdem schon schwestern und brüder übern weg gelaufen die wirklich null ahnung hatten....
Re: Legalität von Bodymodssportytorsten - 2006-03-22 12:14:52 Uhr
ist branding eine ärztliche tätigkeit?
Re: Legalität von Bodymodswildcat-ink - 2006-03-22 13:02:51 Uhr
Cautary Branding mit Sicherheit ;) ... beim Strike Branding wäre ich mir da jetzt nicht so sicher :-)
Re: Legalität von Bodymodssportytorsten - 2006-03-22 13:23:56 Uhr
:-)
sollen wir mal einen gesetzeswiedrigen versuch starten? ;-)
Re: Legalität von BodymodsAitschPi - 2006-03-22 13:47:11 Uhr
Also sowas fällt in DE alles unter die Körperverletzung und ihre Unterformen nach § 223ff. StGB. Damit ist das grundsätzlich eine Straftat. Aber wie auch schon hier gesagt wurde, kann man den Eingriff rechtfertigen, wenn der Betreffende eine Einwilligung abgegeben hat.
Schwieirg ist aber die Beurteilung, ob es eine wirksame Einwilligung ist. Stellt sich das z.B. noch recht einfach bei der Problematik zu minderjährigen dar, so ist auch die Sittenwidrigkeit immer mit im Spiel. So kann man zum Beisspiel keine sittenwidrige Einwilligung abgegebmn, diese wäre unwirksam. (Ich erspare hier mir mal die weiteren Ausführungen zu den Folgen und der Vermeidbarkeit bzw. allen anderen Nettigkeiten der Irrtumslehre).
Schwierig ist aber - so schön wie das bisher hier klang - die genaue Ausgestaltung. Wer beurteilt das? Im Endeffekt das Gericht! Und da wären wir wieder bei der ungeklärten Ausgangssituation....
Re: Legalität von Bodymodsnecronomicon24 - 2006-03-22 13:55:59 Uhr
was ist? wieso sollte ich hier sein?
Re: Legalität von Bodymodspoison84 - 2006-03-22 14:01:40 Uhr
Nicht du warst gemeint, sondern ts!
Re: Legalität von Bodymodsnecronomicon24 - 2006-03-22 14:03:32 Uhr
achso danke
Re: Legalität von BodymodsMilhouse - 2006-03-22 14:07:44 Uhr
Im Gesetz besteht also kein Unterschied zwischen einem Piercing und einem Implantat?
Re: Legalität von BodymodsT-P-V - 2006-03-22 14:36:20 Uhr
ohne einer gesetzlichen rahmenbedingung (siehe Österreich) nützt dir die einwilligungserklärung rein gar nichts, da es sich strafrechtlich um eine körperverletzung handelt. Und dieser kannst du nicht freiwillig zustimmen ausser es handelt sich um eine medizinische notwendigkeit wie einer OP. Falls bei einem Bodmod etwas schiefgeht und du auch noch ärtzliche dienste in anspruch nehmen musst, macht im normalfall die Krankenkasse die Anzeige gegen den Verursacher. Aufgrund der Rahmenbedingungen die bei uns geschaffen wurden ist piercen und tätowieren nun keine körperverletzung im sinne des strafrechts mehr. Alle anderen Bodmods allerdings schon.
Re: Legalität von Bodymodswildcat-ink - 2006-03-22 14:54:03 Uhr
Doch! Soweit ich weiss gibts da nur noch kein Urteil zu! Kannst ja mal zum Anwalt gehen und dir eine Einschätzung holen - damit ist man relativ auf der sicheren Seite.
Bei Körperverletzung gibt es ja noch die "schwere Körperverletzung" usw. ... dann gibt es bei generell jeder Handlung an / für andere Fahrlässigkeit ... grobe Fahrlässigkeit usw. ... sprich im Zweifelsfalle müsstest Du rechtfertigen warum Du Implantate ohne medizinische Ausbildung meinst setzen zu können wofür ein Arzt lange stricken muss usw. usw.
Oder mal nen anderes Beispiel ... Du machst ne Suspension in 10 Metern Höhe und verwendest kein Sicherungsseil und wir nehmen mal den eigentlich unwahrscheinlichen Fall an das der Mensch vom Haken reisst ... tja ... dann rückt ruck zuck der Apekt in den Vordergrund das eine zusätzliche Sicherung kein grosser Mehraufwand gewesen wäre und Du hast unter Umständen grob Fahrlässig gehandelt ... naja ... also es lassen sich da viele Konstrukte ausdenken unter den Aspekten sogar Piercing strafbar sein kann ... tatsächlich kommts dann aber auf den Einzelfall drauf an würde ich schätzen.
Re: Legalität von Bodymodswildcat-ink - 2006-03-22 15:16:39 Uhr
p.s. ... nur mal so nebenbei wenn wir von worst cases sprechen ... es muss dir ja nichmal einer aus 10m auffen Boden klatschen ... es gibt auch Menschen die haben extremere Sachen 10 mal im Leben gemacht und bekommen dann in Stress Situationen nen Herzkasper ... auch in dem Fall bist Du der angeschissene weil wenns hart auf hart kommt dann kommen die mit Dingern umme Ecke die Du im Leben nicht einholst ... also warum kein EKG ... warum kein Mediziner anwesend ... bei Events ... warum kein Rettungswagen da war ... und und und ... also ... wo kein Kläger da kein Richter ... kann man auch so formulieren ... solange nix schief geht ...
Re: Legalität von Bodymodswildcat-ink - 2006-03-22 15:20:38 Uhr
och, jetzt hab ich mein schönes Beispiel vergessen :-( ... hatte neulich noch mitbekommen wie bei einer Suspension einer ders nicht zum ersten mal gemacht hat drüben in USA plötzlich das bewusstsein verloren hat bzw. ganz schnell vom Haken musste wegen Kreislauf usw. ... also passieren kann immer was auch bei "alten Hasen" ... es reicht ja das man nich ganz fit / gesund is grad und so ... und wenn Du der bist der das ganze gemacht hat dann biste schnell der dumme!
Re: Legalität von BodymodsStormchaser - 2006-03-22 15:28:34 Uhr
Auch in Österreich ist die Grauzone grösser - sobals der gewerbliche Rahmen in Richtung Handlugn im Freundeskreis verlassen wird. Ein Piercer der Implantate, doer auch nur diverse Intimpiercings anbietet verliert in A ganz rasch die Lizenz, wenn er es aber sozusagen im Freundeskreis unter der Hand und bei deutlicher Einverständniserklärung macht, dann ist dies genausowenig strafbar wir das ganze SM - Wesen (Klubs, Lokale), deren Aktivitäten samt udn sonders unter (schwere) Körperverletzung, Freiheitsberaubung, Nötigung fallen würden - und fielen würden sie offiziell angeboten.
Die Haftungssache ist hier natürlich recht fraglich - und dies sicherlich auch in Deutschland wo per se viel mehr erlaubt ist (eben auch offizielles Anbieten von Implantaten etc...).
Solange der Piercer beweisen kann gut gearbeitet zu haben, den Kunden voll und ganz aufgeklärt zu haben, udn das problem nur aufgrund der mangelhaften Nachsorge des kunden zustande kam, sollte alles in butter sein.
Wenn der Kunde aber auch nur den kleinsten Fehler (und sei es in der Risikoaufklärung) nachweisen kann geht es rasch in Richtung grob fahrlässiger Körperverletzung oder auch in Richtung absichtliche Kârperverletzung, gerade wenn es um "verschwiegene" Risken, oder um Fehler bei Arbeiten geht, die eigentlich ein Medizinstudium erforderten, geht.
Der angesprochene Fall der Suspension lâsst sich sicherlich leichter klären indem der Kunde vor diesem Risiko gewarnt, die Sicherung angeboten (von ihm abgelehnt) wird, bzw. vermeiden indem sauber gestochen wird. Wenn sâmtliche Haken ausreissen, dann sind beim STECHEN Fehler passiert die nun nicht passieren dürfen - hier önnte dann ein verletzter udn zurecht verärgerter kunde massiv attackieren (Vgl. Sicherheitsseil = Gurt im Auto, zu flach gestochene, ausreissende Haken = massiver Fahrfehler, z.B.: bei Rot über die Ampel).
bestimmte - vermeidbare - Fehler sollte man einfach nicht machen, und wenn sie passieren gibt es ärger, beim Autofahren und der Bodymod gleichermassen.
Grüsse Herfried
Re: Legalität von BodymodsStormchaser - 2006-03-22 15:35:28 Uhr
....das kann dir aber auch bei JEDEM Beruf passieren.
Spitzfindigkeiten gibt es immer, und der Beruf muss lane noch nichts mit Menschen zu tun haben. Dasselbe gilt fürs Privatleben...
Stell die mal vor du bist Bergführer, udn dein Kunde baut Mist, verletzt sich schwerst mit Dauerfolgen, du kannst wetten eine Klage sicher zu haben wegen fehlender Aufklärung, fehlender Sicherung oder was weiss ich. Udn wehe der kleinste Fehler lässt sich nachweisen...
Hupe einen Idioten auf der Strasse an und neben dir erschreckt sich der Fussgeher und kippt mit Herzpatschen um....
Lass ein Haus bauen und eine Partnerfirma baut Mist, du erkennst es nciht und es geschieht was bôses...
Du brauchst keinen Fehler machen - und kannst dran sein wie "dem Maier sei' Hund". In fast jedem Beruf. Deshalb auch der absichernede Papierkram udn zumindest jede machbare Sicherheit bei der Prozedur dabei.
Grüsse Herfried
Re: Legalität von Bodymodswildcat-cs - 2006-03-22 15:48:47 Uhr
Jetzt muss ich doch mal kurz gegen das "wo kein Kläger" halten.
In Deutschland geltendes Strafgesetz, hier der entsprechende Paragraph:
§ 226
Schwere Körperverletzung
(1) Hat die Körperverletzung zur Folge, daß die verletzte Person
1. das Sehvermögen auf einem Auge oder beiden Augen, das Gehör, das Sprechvermögen oder die Fortpflanzungsfähigkeit verliert,
2. ein wichtiges Glied des Körpers verliert oder dauernd nicht mehr gebrauchen kann oder
3. in erheblicher Weise dauernd entstellt wird oder in Siechtum, Lähmung oder geistige Krankheit oder Behinderung verfällt,
so ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.
(2) Verursacht der Täter eine der in Absatz 1 bezeichneten Folgen absichtlich oder wissentlich, so ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.
(3) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 2 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.
------------------
Es kommt also darauf an, welche Folgen die Bodymodifaktion oder
"der Unfall" hat.
Im Bereich der schweren Körperverletzung muss die Staatsanwaltschaft
nach Kenntnis ermitteln, d.h. es ist kein "Kläger sondern eine "Petze"
ausreichend, dass "der Verursacher" Probleme kriegt.
Es sei angemerkt, dass in solchen Fällen keine Einverständniserklärung
reicht, um sich aus der Haftung/den Folgen zu winden.
Re: Legalität von Bodymodssportytorsten - 2006-03-22 15:55:31 Uhr
hau haua ha...bei euch brennt ja der block....ist aber vielleicht garnicht mal schlecht so...
Re: Legalität von Bodymodswildcat-ink - 2006-03-22 15:56:13 Uhr
Naja, siehe Ärzte Kunstfehler usw. aber dafür gibbet Innung, Kammer, Prüfungen, Arbeitsrichtlinien, Gebäudeabnahme, Statik, Werkshallen ... blah blah blah ... und last but not least fast für jeden berufsstand eine entsprechende Versicherung.
versuch mal eine zu bekommen mit der Tätigkeitsbeschreibung eines "Bodyartlers" *lol* ... also ganz so trivial wie "kann dir überall passieren" ists leider nicht!
Re: Legalität von BodymodsMilhouse - 2006-03-22 16:55:48 Uhr
Ich denke v.A. dass für das Gericht eine Entstellung schnell man gegeben ist...
Re: Legalität von Bodymodsneedlewitch - 2006-03-22 17:07:45 Uhr
Die Leute vom hiesigen Gesundheitsamt haben sich meine Homepage und meine Fotoalben von Cuttings, Brandings, Implantaten und Zunge spalten angesehen und meinten nur das wäre ja alles prima steril durchgeführt.
Anschließend haben wir ne halbe Stunde über den Sinn und Unsinn solcher Bodymods diskutiert, schlimm oder bedenklich fanden die das nicht.
Übrigens darf auch ein Nicht-Arzt in D einen HF-Kauter verwenden, man muß allerdings eine spezielle Schulung in der Bedienung des Gerätes gemacht haben.
Re: Legalität von Bodymodsfiretattoo - 2006-03-22 17:13:40 Uhr
Das wusste ich nicht! Dachte immer, dass die Artists alle weiter in der Grauzone arbeiten würden...
Aber so ists dann doch besser!
Re: Legalität von BodymodsDasSchaf23 - 2006-03-22 21:23:04 Uhr
Hi ihr alle,
es ist in deutschland möglich in die körperverletzung, die ein piercing/tattoo etc darstellt einzuwilligen. das ist definitiv so.
es wird definitiv kein staatsanwalt kommen und deswegen einen piercer anklagen.
gefährlich wirds erst soblad man wirklich deutlich über die "gute sitten grenze kommt". als beispiel würde mir hier di entfernung von körperteilen einfallen. wenn das ein staatsanwalt/die pozilei mitbekommt, dann werden die wohl was unternehmen. Implantate liegen wohl nicht (mehr) hinter dieser grenze. ob ich mir titten machen lasse oder subdermal an der stirn ist ja wohl kein unterschied.
die rahmenbedingungen der arbeit eines piercers sind natürlich noch ein schwieriger punkt. so darf ein piercer im regelfall kein betäubungsmittel benutzen, weil die eben unter das btmg fallen. da sind die ärzte wieder im vorteil.
von dem stand kannst mal bei allen normalen sachen ausgehen. schwierig wirds bloß wenn andere faktoren dazukommen, die die einwiligung eventuell unwirksam machen oder beeinträchtigen könnten. wenn z.b. die folgen nicht abzuschätzen sind oder eine geistige einschränkung besteht.
lg
Re: Legalität von BodymodsAitschPi - 2006-03-22 22:53:23 Uhr
Nochmal ein paar Sätze zur Klarstellung:
Es geht hier nicht um "wo kein Kläger" - es geht um das Strafrecht! Und da kann die Staatsanwaltschaft ermitteln und Verfahrn einleiten, wenn sie das für lustig hält. Also ist DEREN Sichtweise nicht zu vernachlässigen. Und die vom Gericht weicht oft nicht weit ab!
Mal diese ganze Diskussion um die genaue Einordenung, welche der verschiedenen Körperverletzungen einschlägig sein könnte und welche nicht, wie die zueinander stehen und welche sich gegenseitig ausschliessen abzukürzen: Das solle man der häuslchen Glaskugel oder gelernten Juristen überlassen!
Aber das wäre alles egal, wenn eine Rechtfertigung im strafrechtlichen Sinne vorliegt. Und hier ist die Einwilligung die, die als einzige passen würde. Und dazu hatte ich schon geschrieben. Es ist also fraglich, was gegen gute Sitten verstößt und was nicht. Das mag ebi einem aufgeklärten Staatsdiener anders sein als bei einem, der noch etwas altmodischere Ideale vertritt.
Bei der Gesamtbeurteilung werden auch andere Aspekte mit berücksichtigt: Ein Eingriff von einem medizinisch geschulten Person ist z.B. nicht so schlimm wie die einer ungeschulten Person...
Re: Legalität von Bodymodsneedlewitch - 2006-03-23 01:35:21 Uhr
nur mal am rande: die mittel für lokale betäubung fallen nicht unter das btmg, genau wie viele mittel zur vollnarkose auch nicht darunter fallen.
aber sie sind rezept- oder sogar nur apothekenpflichtig und dürfen nur vom arzt bzw auf ärztliche anordnung angewendet werden.
Re: Legalität von Bodymodsmainzel - 2006-03-23 02:03:22 Uhr
nicht in D...im Gegensatz zu USA musst du hier schon aussehen wie ein Pfund gehacktes bisses was gibt, leider.
Re: Legalität von BodymodsTropentoni - 2006-03-23 02:04:38 Uhr
Moin.
Also Fazit: Die ideale Kombination wäre ein Bodymodstudio, das ein Chirurg ein Hautarzt und eine Anästhesieschwester zusammen betreiben und was direkt neben einer 24h Apotheke liegt. Das natürlich Alles zu Dumpingpreisen. Am besten wäre wenn sie auch noch alle verwand wären. Dann bräuchte mann im Falle eines Kustfehlers, einfach nur die ganze Familie verklagen.
Tut mir leid! Aber dieser sinnlose Beitrag musste einfach raus. :-) :-)
Re: Legalität von Bodymodsmainzel - 2006-03-23 02:07:44 Uhr
jetzt mal mit Menschenverstand in normalem Rahmen - wer bei solch einem event keine Sanis dabei hat, hats als Veranstalerter mehr als verdient wenn sie ihm im worst case einsperren udn den Schlüssel wegwerfen.
Es muss ja nicht unbedingt der an den Haken wegbleiern..es kann brennen,...panic...undundun - wie bei der Veranstaltung wo sich Menschen versammeln - is halt Job des Veranstalters dafür zu sorgen.
Re: Legalität von Bodymodshans3 - 2006-03-23 03:39:14 Uhr
T O N I - und wo bleibt der welcherner was die Bier sings machen tut ! ! ? ?
Re: Legalität von Bodymodsbibo_hh - 2006-03-23 08:02:26 Uhr
genau ;-)
Re: Legalität von Bodymodsbibo_hh - 2006-03-23 08:13:14 Uhr
muss man nicht verstehen, oder hans?
Re: Legalität von BodymodsMilhouse - 2006-03-23 12:45:28 Uhr
Das mit der Suspension wo was passieren kann ist sicher ein guter Einwand! Das wurde am letzten Bodymod-Meeting in Bern auch kritisiert, dass es keine Sicherung hatte trotz der grossen Höhe. Und das obwohl wir alles Material gehabt hätten, ist schon peinlich dass wir da nicht dran gedacht haben...
Ich denke an den wenigsten Anlässen wo Suspensions gemacht werden sind Sanitäter vor Ort. Die machen das ja nicht kostenlos. Aber sich vorher drüber informieren welcher Arzt in der Umgebung Notfall-Dienst hat und einen fähiger Suspender mit Erfahrung dabei haben(nicht einfach irgend ein Piercer) sollte man schon :)
Die Betäubung ist sicher ein Problem, denn Implants oder Zungenspaltungen z.B. werden ja eigentlich immer betäubt und so wie ich das bin anhin mitbekommen habe ist die Beschaffung des Lidocains (oder was auch immer) ziemlich mühsam aber eigentlich bei Apotheken immer möglich wenn man sie ein wenig überzeugt lol...trotzdem rechtlich fraglich.
Re: Legalität von Bodymodsfiretattoo - 2006-03-23 12:58:11 Uhr
Tja das ist wohl ahr, dass wir nicht gesichert waren, aber war trotzdem gut!!!
Und wenn ich im Sommer wieder dabei sein sollte, habt ihr wieder einen Sanitäter dabei, genau wie im letzten Jahr... ;-)
Als freiwilliger Feuerwehrmann hat man ja zumindest einen groß erweiterten Erstehilfe.Kurs belegt, der sich glaub ich schon offiziell Sanitäterausbildung schimpft...
Wir sollten nur wegen der Sicherheit irgendwo her dann noch einen entsprechenden Sanitätskoffer organisieren, den ihr aber bestimmt vom örtlichen Roten Kreuz oder sowas bekommen könnt.
Und hoffentlich bzw. normalerweile brauchen wir den ja auch nicht!
Gruß Thorsten
Re: Legalität von Bodymodshans3 - 2006-03-23 13:05:41 Uhr
Stimmt, B I B O, muß man nicht. Aber vielleicht weiß der Toni doch, was ich meine.
WAS hast du dir bei der " Interessant zu wissen- Spitzenmeldung" gedacht!?!?
Re: Legalität von BodymodsMilhouse - 2006-03-23 13:20:32 Uhr
Koffer haben wir sogar 2 Stück, werden jedes Jahr wieder kontrolliert und altes Material ersetzt :) wir Pfadfinder sind halt gut ausgerüstet hehe
CPR-Kurs etc. hab ich dank Militär, Pfadfinderei, Autofahren auch schon hinter mir, aber ich denke dass sowas keinen Profi ersetzt. Ich kenne einen der Downhill-Skateboardrennen organisiert, dort sind dann jeweils Sanis dabei. Die wollen aber 1000 Franken (= etwa 750 Euro) pro Tag, auch wenn sie nur rumstehen! Das wird wahrscheinlich auch wegen rechtlichen Problemen sein, dass die dort sein müssen.
Sanitäter bei BodModsfiretattoo - 2006-03-23 13:23:31 Uhr
Also nen Sanitäter ersetzt das zwar nicht ganz, aber wenn man sicher sein kann, dass welche vor Ort sind, die ordentliche Erste Hilfe leisten können, bis ein Arzt vor Ort ist, ist dem schon ne Menge geholfen!
Denn auch ausgebildete Sanis können nur professionelle ErsteHilfe leisten, denn BTMs (Betäubungsmittel) dürfen die auch nicht verabreichen. Und um einen Rettungswagen mit Notarzt kommt man im Notfall eh nicht drum rum. So oder so nicht...
Re: Sanitäter bei BodModsneedlewitch - 2006-03-23 14:36:54 Uhr
also wir hatten ne ausgebildete Krankenschwester beim Suspensiontreffen in Kölle dabei, und nen Notfallkoffer hatten wir auch. Ich denk mal das reicht...
Aber 750 € für einen Sanitäter??? Ist da noch ne Zwangsspende dabei?
Re: Sanitäter bei BodModsfiretattoo - 2006-03-23 14:44:09 Uhr
Also meistens kennt wer ja auch irgendwen, der in dem Bereich arbeitet und das mal für nen Freundschaftspreis macht, aber 750€ oder sowas is schon happig pro Tag!
Es ist nur wichtig, dass sich jemand für den ErsteHilfe Job verantwortlich fühlt, der auch etwas kenne davon hat, und bei den Aktionen IMMER anwesend ist.
Falls wirklich was ernsthaftes passiert, bleibt der Griff zum Telefon und der Nummer 112 sowieso nicht erspart...
Gruß Thorsten
Re: Sanitäter bei BodModsMilhouse - 2006-03-23 15:51:10 Uhr
Das ist dann halt ein "Bereitschaftsteam" oder wie auch immer die heissen, mit einem entsprechenden Fahrzeug ;) ist halt wie überall der Schweiz-Aufschlag denke ich mal.
Re: Sanitäter bei BodModsmainzel - 2006-03-23 19:33:06 Uhr
also - ein ziviler Ersthelfer mit erweiterter Erste-Hilfe-Ausbildung ...das reicht_sicherlich_nicht, ggf nicht mal bei einer Kinomatinee gwisser Grösse und Fluktuation
Re: Sanitäter bei BodModsfiretattoo - 2006-03-23 20:31:42 Uhr
Also ich muss dir schon recht geben, dass es besser ist professionelle Ersthelfer vor Ort zu haben. Aber als freiwilliger Feuerwehrmann mit entsprechender Sanitäterausbildung würde ich mich schon als recht guter Ersthelfer sehen. Und wie schon gesagt, im Notfall muss eh der Rettungsdienst mit Notarzt her!!!
Aber soweit sollte es nach Möglichkeit garnicht kommen... Und wenn doch ist eine gute ErsteHilfe halt wichtig, bis der Rettungsdienst vor Ort ist.
Gruß Thorsten
Re: Sanitäter bei BodModsStormchaser - 2006-03-23 21:12:01 Uhr
Bei mehr oder weniger privaten Veranstaltungen (level: Ch-Treffen) sicherlich genug.
Bei grossen ofiziellen Sessions sicherlich zu wenig.
Grüsse Herfried
Re: Sanitäter bei BodModsFrenumtraeger - 2006-03-23 22:27:37 Uhr
also wenn du hier von einem team mit fzg sprichst, dann sind ja wohl 750 euro für 2 personen und einem fzg nicht viel... ich meine man muss das mal betriebswirtschaftlich sehen... klar, es ist viel für die leute, dies bezahlen müssen, aber die leute wollen ja bezahlt sein... und in sofern finde ich das nicht sooo viel!!
Re: Sanitäter bei BodModsMilhouse - 2006-03-24 00:11:50 Uhr
Meiner Meinung nach ist das wichtigste dass alles durchdacht ist; dass man sich ein Sicherheitskonzept überlegt hat. Ich komm halt schon wieder auf die Pfadfinderei zurück: dort hat man in den Lagern auch eine grosse Gruppe mit Kindern, da passiert immer irgend etwas. Trotzdem ist es nicht mögllich Profis dabei zu haben, also haben halt alle Leiter eine (gute!) 1.Hilfe Ausbildung und der Lagerleiter die Notfallnummern sowie eine Lagerapo parat. Meiner Erfahrung nach reicht das gut!
Re: Sanitäter bei BodModsMilhouse - 2006-03-24 00:12:42 Uhr
Ist schon so, aber anderseits ist es trotzdem nicht möglich für die Veranstalter von Events mit einem Budget von um die 1000 Euro sowas zu bezahlen *lol*
Re: Sanitäter bei BodModsmainzel - 2006-03-24 03:02:38 Uhr
Sobald es in D eine grössere Veranstaltung wird/öfftl. ist da aber wowereit die Pflicht des Veranstalters vor.
Re: Sanitäter bei BodModsmelanom - 2006-03-24 11:15:18 Uhr
pfadfinder hängen sich meines wissens nach aber auch nicht an haken auf oder nehmen andere körperliche eingriffe vor...lol....aber ich frag nochmal meine kinder..;-)
ich denke jeder muß das selber entscheiden, nur wenn es öffentlich wird, wenn werbung dafür betrieben wird, wenn menschen außerhalb eines privaten kreises mitmachen, könnte man es so halten zum beispiel bei skate oder bmx-contests auch...wo etwas passieren kann ist immer ein sanni anwesend..wenn denn mal was passiert wird einem schnell klar, dass am falschen ende gespart wurde.
zumal öffentlich ausschreiben immer die alternative ermöglicht das ganze über sponsorengelder zu finanzieren...
Re: Sanitäter bei BodModsMilhouse - 2006-03-24 15:14:58 Uhr
Aber sie fallen Abhänge runter, prügeln sich, laufen mit einem Auge in einen Ast, haben allergische Schocks etc. um mal ein paar Beispiele zu nennen :D
Re: Sanitäter bei BodModsmainzel - 2006-03-25 02:31:43 Uhr
na - allergiche Schocks kannste da auch haben wenn dir einer von der Traverse knallt....offener Oberschenkel is nicht das schlimmste....
Re: Sanitäter bei BodModsMilhouse - 2006-03-30 08:31:02 Uhr
Was heisst denn "von der Traverse knallen"? Sorry bin Schweizer :D
Re: Legalität von BodymodsMilhouse - 2006-03-30 08:33:59 Uhr
Also der Tenor ist ja offenbar dass es legal ist solange eine rechtlich gut abgestützte Einverständniserklärung vorliegt. Aber dann könnte ich ja auch Fettabsaugungen, Kinnimplantate, Botoxinjektionen Liftings etc. anbieten oder wo ist denn da der Unterschied?
Re: Legalität von Bodymodsneedlewitch - 2006-03-30 11:35:38 Uhr
Faltenunterspritzungen bieten ja sogar schon zweitklassige Kosmetiksalons an, aber der Rest sind Schönheitsop´s, die müssen von einem Arzt (völlig egal welcher Fachrichtung) gemacht werden.
Re: Legalität von BodymodsMilhouse - 2006-03-30 14:22:09 Uhr
Stimmt da wo ich zum Haare lasern gehe gibts auch Botox, hab ich ganz vergessen.
Aber wo ist denn da der Unterschied? Nur weil diese Operationen den Medizinern bekannt sind dürfen nur sie sie ausführen? Weil "heftiger" sind sie ja nicht!
Re: Legalität von Bodymodsneedlewitch - 2006-03-30 14:34:18 Uhr
seit wann sind gesetze logisch? optimist ;-)
aber es wirklich was damit zu tun das manches bekannter ist
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