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Piercings und OperationZeraphina - 2004-04-15 19:46:03 Uhr
Hallo Leute!
Ich werde in Kürze operiert und werde wahrscheinlich alle Piercings herausnehmen müssen! Wahrscheinlich werde ich dann die Piercings nicht wieder reinbekommen. Was habt ihr gemacht oder wie habt ohr die Löcher freigehalten? Bei einer OP darf man ja kein Metall am Körper tragen! :-(((( Bin total traurig.....würde gerne alle meine Piercings behalten!
Ich freu mich auf euren Rat und eure Antworten!
Zera
Re: Piercings und OperationCreepingPhobia - 2004-04-15 19:59:45 Uhr
Habe morgen auch ne Kiefer OP und muss zumindest meine Piercings im Mundraum rausnehmen....aber die dürfen Gott sei dank kurz danach wieder rein....letzten Mittwoch zum Röntgen mussten auch ALLE raus...war aber gott sei dank auch so das ich sie danach wieder reinmachen konnte.
Aber die Löcher kannste auch freihalten indem Du ein zweimal am tag zum beispiel mit nem Piercing stab oder ner Braunüle durch die Löcher stichst und so verhinderst das sich dort drin haut bildet...so mach ich es zumindest...solte man aber auch ned über nen längeren zeitraum machen...ansonsten frag doch mal ob du dir als Platzhalter Plastikstäbe einsetzen lassen kannst vom Piercer....wenn der Arzt meint das würde auch ned gehen musste halt die vorher erwähnte methode nehmen oder halt immer so schnell wie möglich wieder alle Piercings reinmachen...auch wenn es nervig is dieses rein,raus,rein,raus....
Re: Piercings und OperationBlackpantheR- - 2004-04-15 20:29:21 Uhr
hm, jas, selbst bei diesem dummem weisheitszähne-ziehen muss alles raus wenn man in die klinik geht mit narkose.. *hoil* aba ich übergeh das und lass die einzeln ziehn bei meinem zahndoc..
hoff ich muss auch erstmal nicht operiert werden, da hätt ich echt keinen nerv drauf :((
drück dir die däumchen, dass du sie danach wieder reinbekommst!
kimi
Re: Piercings und OperationZeraphina - 2004-04-15 21:38:59 Uhr
Hm, leider ist die OP unumgänglich! Sie muß gemacht werden und es wird auch eine Vollnarkose über mehrere Stunden! Meine Nase aus gesundheitlichen Grunden operiert werden muß, könnte ich mein Nasenpiercing erst wieder nach 2 Tagen reinmachen. Also: Nasenpiercing adeeeee! *winkewinke* :-((((( Und die Krankenschwester wird mir die Piercings auch ganz bestimmt nicht in der Narkose wieder reinmachen! Es dauert ja auch einige Stunden bis ich wieder voll bei mir bin...ich bekomm die Dinger im benebelten Zustand bestimmt nicht rein!
Re: Piercings und OperationMandanaja - 2004-04-16 09:52:56 Uhr
Kann man denn als Alternative nicht z. B. beim Bnp ein ptfe-Stab nehmen und dazu diese Kunststoffkugeln. ich weiß ja nicht was du alles an piercings hast. Aber so bist du zumindest dem Metall aus dem Weg gegangen!
Zwischenfrage: Wieso eigentlich?Autarki - 2004-04-16 11:17:52 Uhr
Mal eine dumme Frage: Weshalb müssen bei einer OP alle Piercings raus?
Ich kann mir jetzt keinen Reim darauf machen, wie z.B. ein Bauchnabelpiercing bei einer Nasen-OP stöhren soll.
Re: Piercings und Operationsunnypuh - 2004-04-16 11:18:14 Uhr
naja, nasen-OPs scheinen monentan ja der letzte schrei zu sein. wahrscheinlich ist das das einzige, womit man als arzt heut noch geld verdienen kann, oder warum tritt das grad so gehäuft auf?
hab ja auch grad das problem. werds auf jeden fall mit kunststoff-schmuck versuchen, aber zunge und labret müssen wahrscheinlich ganz raus. aber mein mann wird sie mir wieder reinfriemeln, sobald er an mich randarf. hast du niemanden, der dich begleitet und das übernehmen könnte?
Re: Zwischenfrage: Wieso eigentlich?TheWave - 2004-04-16 11:41:40 Uhr
also, alles was an Piercings rund um die zu operierende Stelle ist, sollte wohl aus hygienischen Gründen raus (die Gefahr, dass sich was entzündet soll ja nicht unnötig vergrössert werden). Ansonsten kann ich mir vorstellen, dass das ne reine Vorsichtsmassnahme ist. Es besteht nämlich immer die Möglichkeit, dass bei ner OP Dein Kreislauf zusammenbricht und Du (nach nem Herzstillstand) mit nem Elektroschock reanimiert werden musst. Passiert zwar selten, aber dürfte im Allgemienen unter das Operationsrisiko fallen. Falls Du im letzten Fall Metallschmuck am/im Körper hast und die den Elektroschocker (Defibrilator) benutzen dürfte das recht hässliche Brandwunden an den Piercings geben. Deshalb dürfte es wohl in Deinem Interesse liegen, sämtlichen Metallschmuck zu entfernen und falls gestattet durch PTFE, o.ä. zu ersetzen. Bei dem Kunstoffschmuck passiert nämlich nix.....
Ausserdem stören Piercings im Mundraum bei der Beatmung (unter Vollnarkose). Da wollen die Ärzte einfach nix störendes "rumbaumeln" haben.
PS: Falls mir irgendwelche Ungenauigkeiten/Fehler unterlaufen sein sollten und es jemand besser weiss, bitte korrigieren :-) .
Re: Piercings und OperationTheWave - 2004-04-16 11:49:26 Uhr
mit dem Nasenpiercing nach ner Nasen-OP wieder einsetzen wäre ich vorsichtig, weil es sich ja dabei um die frisch operierte Stelle handelt. Das könnte nämlich 1. zeimlich unangenehm/schmerzhaft werden und 2. die Heilung verschlechtern.
Ansonsten erstmal abwarten und schauen, welche Piercings nach der OP nicht mehr reingehen. Habe hier manchmal das Gefühl, dass manche echte "Schwarzmaler" sind. Dei meisten Piercings lassen sich auch nach nen paar Tagen (mit Fummelei) wieder einsetzen. Oder wachsen bei Die die Ohrlöcher auch innerhalb von wenigen Minuten/Stunden vollkommen zu ??? Falls die Piercings gut verheilt sind sehe ich da kaum Probleme (ausser bei Zungen-, Labret-Piercing). Der Stichkanal zieht sich zwar zusammen, aber mit nem dünneren Schmuck sollte es eigentlich möglich sein, dass Loch wieder auf dei ursprüngliche Grösse zu "dehnen".
Viel Erfolg,
The~~~~
Re: Piercings und OperationZeraphina - 2004-04-16 12:48:49 Uhr
Wave du hast recht! Das ist die richtige Begründung warum ich den Schmuck rausnehmen muß!
Das Nasenpiercing werd ich dann auch erstmal nicht reinmachen...wegen dem Heilprozess! Meine Nase wird auch geschwollen sein.
Sunny, die OP muß aus gesundheitlichen Gründen gemacht werden und nicht wegen "nichtgefallen meiner Nase". Äußerlich wird nichts verändert!
Wie ist das mit den PTFE Stäben? Da muß man ja auch Metallkugeln draufschrauben, oder?
Re: Piercings und Operationsunnypuh - 2004-04-16 13:59:50 Uhr
@zeraphina: ich hab ja nie gesagt, daß du das aus kosmetischen gründen machst, aber das weißte ja eh ;-) mir fällt nur auf, daß das in letzter zeit einfach oft ein thema ist, die septumkorrektur. und das kommt mir seltsam vor... scheint unter den ärzten einneuer trend zu sein
@the wave: zum thema "schwarzmalen": ich bin da halt lieber vorsichtig, weil ich weiß, daß meine piercings sehr schnell wieder zuwachsen. hab 3 rausgenommen (septum, labret und lippenbändchen) und die waren jeweils nach stunden auch wieder zu. und sowas muß ja nicht sein, bloß wegen so einer blöden OP, oder? und daß die ohrlöcher nach ein paar stunden nicht zu sind, liegt daran, daß sie zu wahrscheinlich 90% geschossen sind. und die kann man meistens auch nach jahren wieder aufpopeln. und grad bei den nippeln z.b. ist so ein "popeln" auch eher unangenehm... und da hat man ja vielleicht auch noch das risiko, den stichkanal zu verletzen und entzündungen reinzubekommn, möglichst noch mit so resistenten krankenhauskeimen...
@anna: es gibt eben auch ärzte, denen piercings ein dorn im auge sind und deshalb drauf bestehen, daß alle rausmüssen (ob nun ptfe oder nicht). allerdings ist das ja totaler blödsinn. denn wenn ich mir 7 piercings neu stechen lassen muß, hab ich ja ein gesundheitlich größeres risiko als ohne. aber naja, ärzte halt...
Re: Piercings und Operationsunnypuh - 2004-04-16 14:00:56 Uhr
hui, wie komm ich denn auf anna? ich mein AUTARKI!
Re: Piercings und OperationTheWave - 2004-04-16 20:31:06 Uhr
wenn mich nicht alles täuscht, haben die PTFE-Stäbe auch PTFE-Kugeln drauf (siehe Online-Shop unter PTE). Von daher sollten die zulässig sein ;-)).
Re: Piercings und OperationTheWave - 2004-04-16 20:51:07 Uhr
sind wohl auch eher die Piercings, die leicht zuwachsen bzw. sich soweit zusammenziehen, dass der Schmuck kaum/gar nicht mehr durchgeht. Allerdings "wächst" nen komplett verheilter Stichkanal nicht innerhalb von Stunden wieder zu, da die Ränder keine offenen Wunden sind und sich mit ner Kruste verbinden/verschliessen. Siehe auch "Piercing ABC" -> Epithelisierung. Die Epithelzellen sollten nur bei offenen Wunden zu einem Verschliessen führen. Das heisst natürlich nicht, dass Du keine Probleme bekommen kannst den ursprünglich eingesetzten Schmuck wieder reinzubekommen. Wenn man aber eine Schmuckstärke dünner nimmt geht es meist (wenn auch nicht schmerzfrei :-( ). Alternativ könnte man vor ner OP (so 2-3 Wochen) etwas dickeren Schmuck einsetzen, damit man etwas mehr Spielraum hat und nachher auf jeden Fall noch Schmuck durchbekommt. Ob die Löcher geschossen oder gestochen sind macht dabei meines Wissens keinen Unterschied, solange beide ordentlich verheilt sind. Es wird in beiden Fällen kein Gewebe entfernt (wie beim Punchen), sondern nur verdrängt (zugegeben mehr oder weniger ordentlich ;-) ). Das "Popeln" bei Nippeln unschön ist, ist mir schon bewusst, aber bei anderen Piercings ist es durchaus akzeptabel. Zu den resistenten Keimen kann ich nur sagen, dass man generell nur mit sauberen Fingern an Piercings rumspielen sollte (solange nicht verheilt). Dadurch lässt sich auch dieses latente Risiko minimieren bis ausschliessen (geeignetes Desinfektionsmittel hilft dabei auch).
Zu sollte man sich ernsthaft die Frage stellen, was wichtiger ist, nen Ring/Stecker irgendwo am Köper, oder die Gesundheit !? Die meisten OP's (nicht kosmetischer Art) sind aus medizinischer Sicht notwendig und dienen der eigenen Gesundheit. Oder willst Du mir allen Ernstes sagen, dass Du ne lebenswichtige Herz-OP verweigern würdest, bloss weil Du die Nippel.Piercings entfernen müsstest ?? Da würde ich auf die Piercings pfeifen, um noch nen bischen länger leben zu dürfen. Ins Grab wirste die Piercings nämlich nicht mitnehmen dürfen, von daher.....
Bei kosmetischen OP's muss sich jeder selbst die Frage stellen, was wichtiger ist (sind ja beides Veränderungen des Äusseren)....
Re: Piercings und Operationsunnypuh - 2004-04-17 12:11:07 Uhr
es geht ja hier weder bei mir noch bei zeraphina um ne lebenswichtige herz-OP. ich bin 23 jahre gut mit nem krummen septum klargekommen (okay, vielleicht mehr schlecht als recht, aber es kann mir ja auch keiner die garantie geben, daß es nachher wirklich besser ist). und ich werd nicht wegen nem unbegradigten direkt im sarg landen.
ich hab 3 intimpiercings und 2 im mundbereich (die innerhalb von kürzester zeit wieder zu wären - schleimhaut und so.) und eben die nippel.und ich bin der meinung, ich muß ja wohl nicht darauf verzichten, nur wei irgendein blöder arzt persönlich was gegen piercings hat. ist erstens eine frage des aufwands und der zeit, und zweitens natürlich auch des geldes. ich muß mir ein piercing hart erarbeiten und kann nicht einfach nach lust und laune zum piercer stiefeln. und es ist ja im endeffekt auch egal, ob der stichkanal nun wirklich zuwächst oder sich nur so zusammenzieht, daß nix mehr reingeht; das ergebnis ist dasselbe.
solang man ptfe einsetzen kann bei der OP ist das ja eh kein problem. aber es ist eben auch keine schwarzmalerei, sich da vorher gedanken drüber zu machen, bevor ich im krankenhaus lieg und den schmuck nicht mehr reinkrieg, panisch jemanden zum piercer schick, der kleineren schmuck besorgt und ihn noch sterilisieren läßt, um ihn dann unter schmerzen und verletzungsgefahr wieder einzusetzen, oder?
ps: und ich hab übrigens auch ne katze, die sich immer auf die tastatur legt - also wenn hier mal ganz grobe fehler drin sind (sowas:00000000), dan kann ich nix dafür ;-)
Re: Piercings und OperationTheWave - 2004-04-17 13:56:33 Uhr
das war mir schon klar, dass es wohl keine "lebenswichtige OP" ist, aber wenn es medizinisch notwendig ist, sollte man auch nicht darauf verzichten (wenn es einem nach der OP höchstwahrscheinlich besser geht). Garantien gibt Dir für sowas keiner..
Es geht ja nicht darum,. ob der Arzt was dagegen hat, oder nicht, sondern ob es die OP gefährdet, den Erfolg "bedroht", oder aus sonstigen wichtigen Gründen stört. Du kannst ja auch einfach die Meinung von einem zweiten Arzt einholen, zwingt Dich ja niemand es bei dem Arzt machen zu lassen, der was gegen Piercings hat. Aber wenn der 2. oder 3. Arzt auch der Meinung ist, dass es bei der OP raus muss, dann sollte man sich ernsthaft Gedanken darüber machen, was wichtiger ist !?
Es hat hier auch niemand behauptet. dass Du "mal eben" zum Piercer rennen sollst, damit Du wieder alle Piercings neugestochen bekommst. Aber es ist nunmal nen Unterschied, . Du kannst Dir z.B. vor der OP schonmal 1 oder 2 dünnere Ringe besorgen (& steril aufbewahren), die Du anschliessend in die Löcher einsetzt, wo der ursprüngliche Schmuck nicht mehr passt. Nach 1 oder 2 Tagen passt dann im Normalfall auch wieder der alte Schmuck rein, weil sich das Loch ein wenig weitet. Ist auf alle Fälle billiger, als wenn Du alles neustechen lässt. Der PTFE-Schmuck ist ja auch nicht umsonst, von daher dürfte sich das preislich entsprechen.
Zu , stelle ich mir die Frage, was schmerzhafter ist, neustechen, oder obige Methode ???
Falls der Arzt sich mit PTFE-Schmuck einverstanden erklärt, ist es natürlich ideal, aber falls nicht, wird er meistens vernünftige Gründe dafür haben. Mit nem Arzt reden hat übrigens auch noch nie geschadet, besonders vor ner OP sollte/muss dafür Zeit sein.
Re: Zwischenfrage: Wieso eigentlich?CreepingPhobia - 2004-04-19 17:39:33 Uhr
Der Hauptgrund vorher und nacher sind Röntgenbilder die gemacht werden müssen...war zumindest bei mir so. Weil Piercing auf dem Bild ruiniert die Aufnahme.
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